Hosting
Der englische Begriff „Hosting“ bezeichnet eigentlich jemanden zu bewirten, nächtigen zu lassen, eben Gastgeber zu sein. Verwendet man „Hosting“ im Zusammenhang mit Computern, ist auch auf gewisse Weise eine „Bewirtung“ gemeint, nämlich das Unterbringen von Projekten im Internet, die über selbiges auch meist öffentlich einsehbar sind – in der Regel in Form von Websites, die z.B. privaten, kommerziellen oder gemeinnützlichen Charakter haben.
Wie funktioniert Hosting?
Hat man eine Website vorbereitet, müssen die Daten derselben in einen Speicher abgelegt werden, der für die Veröffentlichung geeignet ist, den Webspace. Server, welche über entsprechenden Speicherplatz verfügen nennt man Webserver. Mittels „SFTP“ oder „FTP“ – Verbindungen werden dann die Daten der zu veröffentlichen Website auf den Webserver aufgeladen und hinterlegt. Da jedoch der Webserver nicht nur eine Website zu verwalten hat, ist es notwendig zuvor eine entsprechende Adresse zum Aufladen, die so genannte „Domain“, zu reservieren und zu registrieren.
Wer bietet Hosting an?
Internet-Dienstleister, welche über entsprechende Webserver und somit über Webspace zum Aufladen der Site-Daten verfügen, werden als „Provider“ oder auch „Webhoster“ bezeichnet. Da jedoch das bloße Aufladen der Daten nicht ausreichend für die Veröffentlichung einer Website ist, bieten Provider in der Regel darüber hinausgehende Serviceleistungen an. Dazu gehört auch häufig die Registrierung der Domain, also der zukünftigen Webadresse, aber auch die Bereitstellung von E-Mail-Adressen. Internetshops oder Datenbanken. Für kleine, private Internetprojekte bieten Provider oft die Möglichkeit der kostenfreien Veröffentlichung der Website, inkl. Bereitstellung von begrenztem Webspace und Transferleistung, sowie einer Domain an. Die Gegenleistung des Users besteht darin, dass seine Website zukünftig vom Provider auch als Werbeplattform genutzt werden kann. Für Newbies auf dem Gebiet des Hostings ist dies eine preiswerte Möglichkeit, sich erst einmal auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln, zumal nicht selten sogar vom Provider auch kostenfreie Website-Baukästen angeboten werden, die das Erstellen der ersten eigenen Website ohne fremde Hilfe ermöglichen. Erfahrene und kommerzielle User, deren Internetprojekte entsprechend ausgefeilt und umfassender sind, greifen auf die endgeldlichen Leistungen der Provider zurück. Größerer Webspace, höhere Transferleistungen und eine Domain mit ausschließlich eigenen Adressangaben gehören hier zur Basisausstattung, auch die Werbung des Providers entfällt.
Was ist beim Hosting und Auswahl des Providers zu beachten?
Provider gibt es wie Sand am Meer. Doch wer nach einem flüchtigen ersten Blick genauer hinschaut, wird feststellen, dass die Preise und Serviceleistungen der Anbieter mindestens ebenso unterschiedlich gestaltet sind. Wichtige Punkte beim Vergleich von Webhostern sind:
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- Art der Kosten, (einmalige und monatlich)
- Vertragslaufzeiten
- Umfang der Serviceleistungen
- Erreichbarkeit und Qualität des Kundenservice, (auf evtl. versteckte Kosten bei Telefonservice achten!)
- Hilfestellung bei der Auswahl des Providers bieten auch Testberichte unabhängiger Fachwebsites oder die Erfahrungsberichte anderer User in entsprechenden Foren.